Honigmassage

Honig schmeckt nicht nur, sondert hat auch andere positive Eigenschaften. Und schon bei den alten Ägyptern war Honig als ein beliebtes Heilmittel bekannt. Es beschleunigte die Wundheilung und linderte Schmerzen.

Die Honigmassage selbst stammt aus Tibet und Russland. Sie wird da seit Jahrzehnten schon als Heilmassage und therapeutisch zur Entgiftung eingesetzt.

Die Massage mit Honig löst und befreit den Körper von Schlacken- und Giftstoffen. Honig hat eine antibakterielle Wirkung. Mit der Kraft des Honigs wird der Körper auf natürliche Weise entgiftet. Deshalb gehört die Honigmassage zu den alternativen Heilmethoden. Eine Honigmassage wirkt tief in das Gewebe hinein. Sie ist eine Zupfmassagetechnik und kann auch mal sehr unangenehm bis schmerzhaft sein. Je nach Beschaffenheit des Bindegewebes.

 

Wirkungsweise

Durch die Zupftechnik werden Verklebungen der Haut gelöst und die Durchblutung wird dadurch kräftig angeregt. Alte, abgestorbene Zellen lösen sich, Salze und Schlacken werden über die Haut ausgeschieden. Energieblockaden werden aufgelöst und der gesamte Organismus wird gestärkt.

Bei der entgiftenden Honigmassage kommt nur die Zupf- und Pumptechnik zum Einsatz, es werden keine üblichen Massagegriffe angewendet.

Die Honigmassage wird in meiner Praxis als Rückenmassage, Beinmassage (Gute Resultate werden auf den Oberschenkeln als Cellulitebehandlung erzielt)oder Gesichtsmassage angeboten.

Durch die Massage verändern sich im Verlauf der Anwendung die Farbe und die Konsistenz des Honigs. Es gibt mir damit Aufschluss über die Wirkung und Verfassung des Patienten.

 

Das Allgemeinbefinden des Patienten verbessert sich, Stress wird abgebaut, die Körper-Geist Balance kommt wieder ins Gleichgewicht und Nervenstörungen aller Art, Schlafstörungen und Depressionen werden gelindert. Verspannungen, speziell im Schulter- und Rückenbereich, werden gelöst. Die Durchblutung wird angeregt und das Herz-Kreislaufsystem gestärkt.

Durch ihre schmerzlindernde und desinfizierende Wirkung ist sie bei rheumatischen Erkrankungen und Arthrose sehr wirkungsvoll.

Die Honigmassage sollte zur Prävention ein- bis zweimal pro Monat durchgeführt werden.

Bei einer kurartigen Therapie bis zu zweimal in der Woche.

 

Nachbehandlung

Der Patient sollte mindestens 2 Liter Wasser in den nächsten 24 Stunden trinken, um die in Bewegung gebrachten Schlacken des Unterhautgewebes auch abtransportieren und ausscheiden zu können. Mit zusätzlicher Bewegung durch Sport kann die Wirkung der Honigmassage den Abtransport beschleunigen. In den ersten zwei Tagen sollte auf Creme, Lotionen oder Kosmetika auf den behandelten Stellen vermieden werden. 

Der Organismus verändert sich zum Positiven. Durch die Pump- und Zupfgriffe bei der Honigmassage kann es zu blauen Flecken kommen. Meist treten sie nur bei sehr empfindlicher Haut und sehr schlanken Personen auf.